«Generationenprojekt»: Begegnungen zwischen Jung und Alt

von Conny Lang
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Das Fiorino St.Gallen Ost ist Teil eines Generationenprojekts mit dem Pflegeheim Heiligkreuz. Die Begegnung zwischen Jung und Alt wird so gefördert, genauso wie das gegenseitige Verständnis. Leonie Züst, Fachfrau Betreuung, plant und organisiert gemeinsam mit Nadine Zanitti vom Pflegeheim Heiligkreuz die Aktivitäten, die alle 2 Wochen stattfinden. Leonie gibt uns einen Einblick.

 

Ihr habt das Projekt während Corona gestartet, was hat sich mittlerweile verändert?
Bisher konnten wir uns nur am Fenster oder über Zoom treffen und haben uns Briefe geschrieben. Das waren auch schöne Erfahrungen, aber natürlich nicht zu vergleichen mit einem persönlichen Besuch. Nun war es endlich so weit. Die Kinder waren sehr aufgeregt und haben begeistert die Einrichtung besichtigt. Sie haben sich mit den Bewohner*innen unterhalten, gemeinsam Z`Vieri gegessen und viel miteinander gelacht. Es war für alle Beteiligten ein richtig schöner Nachmittag.

 

Warum ist euch das Projekt ein Anliegen?
Die Bewohner*innen und die Kinder geniessen die gemeinsame Zeit spürbar. Sie lernen voneinander, dürfen miteinander lachen und schöne Erinnerungen sammeln. Die Kinder entwickeln ein Bewusstsein für ältere und betagte Menschen und differenzieren so ihr Altersbild. Auch umgekehrt verhält es sich ähnlich: Die Bewohnerinnen finden Zugang zu jüngeren Menschen und haben eine Aufgabe. Der Austausch schafft auf beiden Seiten Verständnis und setzt einen Lernprozess in Gange. Die Bewohner*innen schätzen die persönlichen Treffen gleichermassen wie die Kinder. Es wurde sogar schon Besuch weggeschickt. Die Kinder ringen um die Plätze bei der Aktivität, am liebsten möchten alle mit. Stehen Treffen an, ist alles andere nicht mehr so spannend.

 

Was steht an so einem Nachmittag auf dem Programm?
Mittlerweile durften wir seit den Lockerungen das Pflegeheim schon mehrere Male besuchen. Beim ersten Treffen haben wir eine kleine Olympiade veranstaltet mit Ballwerfen, Eierlauf und Büchsen schiessen und anschliessender Medaillenverleihung. Die Teilnahme war sehr gross. Da wir draussen waren und das Wetter schön, kamen auch viele weitere Bewohner*innen zuschauen. Bei den nächsten Besuchen haben wir gemeinsam gesungen, Spiele gespielt, Bälle geworfen oder miteinander gemalt. Die Nachmittage sind also immer unterschiedlich und auf die Fähigkeiten sowie Interessen der Kinder und der Bewohner*innen angepasst.

 

Wie war der Nachmittag für die Kinder?
Die Kinder hatten einen Riesenspass. Am liebsten wären sie am nächsten Tag nochmals gegangen. Am Abend haben sie es freudig den Mamis und Papis berichtet.

 

Mehr über das Generationenprojekt hier: https://intergeneration.ch/de/generationenprojekte/

 

 

 

 

 

Conny Lang

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